The Peers

Band Info

1999

Supperock Records

Oldenburg, Deutschland

Rock´n Roll aus der norddeutschen Tiefebene, da sagte man damals das geht doch eigentlich gar nicht. Aber um das Jahr 2000 tummelten sich einige gute Bands aus dem Oldenburger Land in den Tonträgerregalen. Soulmate, One man and his droid, Bitume hatten bereits einige Zeichen gesetzt. THE PEERS folgten, nannten ihren Sound Kingsize Rock`N´Roll und das erste Album „Royal Rubbish“.

Im Studio ging man nicht weniger sanft mit den Songs um. Eigene Titel wie der Opener „Baby burn“ oder das kribbelnde Stück „Susi had a…“ wurden genauso Stakkato mäßig eingehämmert, wie 4 phantastische Coverversionen. Bei den Coverversionen hatte es der Billy Idol Titel „White Wedding“ bereits in die Flachlanddiscotheken bis an die Küste geschafft. Der komplette Gegensatz hierzu der von Steve Benson (insgeheim Dieter Bohlen) geschriebene Titel „You´re my heart you´re my soul“.

Wir erinnern uns: Das Team vom Superrock Label musste tief durchatmen, als dieser Titel durch die Boxen rieselte und diese Version würde garantiert jeden gepuderten Superstar in die tiefsten Abgründe des Musikdschungels fliehen lassen. Also beschlossene Sache, Superrock Records bringt das Album der Band um Sänger Duke, der uns schwer an IAN DURY (verstorbene Sänger der BLOCKHEADS) erinnerte.

Die Band hatte eine Menge kranke Ideen und die mussten wir unter einen Hut bekommen. Das Video „Baby burn“ in einer Trash Version hergestellt und wer einmal diesen 70er Jahre Citroen mit seiner aufgepumpten Hinterachse in diesem Musikvideo gesehen hat, der wird schnell den Verdacht nicht los, das diese Band nicht nur das flache Oldenburger Land abgrasen wollte sondern nee Menge mehr.

The Peers wechselten nach kurzer aufregender Zeit zum Trash2001Records und veröffentlichten noch ihr zweites Album „Rockit Repeat“ im Jahre 2006 bevor sie wahrscheinlich doch in den Weiten des Oldenburger Landes sich auseinander gelebt haben.

Label Veröffentlichungen von The Peers